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Enthalten in Rohstoffeinkauf aktuell
Wo genau steht die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal?
Die Notwendigkeit weitreichender Reformen ist in Deutschland unumstritten. Allein die Antworten auf die Frage nach den angemessenen Reaktionen auf die andauernde Krise fallen in den verschiedenen politischen Lagern erwartungsgemäß sehr unterschiedlich aus. Bereits innerhalb der Bundesregierung gehen die Ansichten über die richtigen Schritte weit auseinander. Die finanzpolitischen Herausforderungen sind nichts weniger als gewaltig. Einschnitte im Rentensystem, Vermögensteuer und Anpassungen im Sozialsystem sind 3 Ansätze, über die seit Beginn der Amtszeit mit harten Bandagen gestritten wird. Eine neue Einschätzung des IWF befeuerte die Diskussion im Februar nochmals.
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Enthalten in Rohstoffeinkauf aktuell
Stahlkurse steigen weiter, auch Schrottkosten setzen der Industrie zu
Einigen Quellen zufolge könnten die Stahlpreise akut leicht nachgeben. Gleichzeitig sehen Analysten in der vollständigen Einführung des sogenannten CO₂-Grenzausgleichs (CBAM) für den europäischen Markt einen potenziellen Preistreiber. Der Blick auf die Marktlage zeigt, dass sich Käufer derzeit zögerlicher verhalten, was zu einer zumindest zwischenzeitlichen Phase eines Marktstillstands geführt hat. Der Stahlsektor entwickelte sich gegenüber dem Vormonat ähnlich. Alle für die Ausgabe relevanten Sorten verzeichneten ein merkliches Plus und könnten dank Nachfrageanstiegs zeitnah stabil zulegen.
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Preise auf dem Stahl- und Schrottmarkt im Aufwind zum Jahresübergang
Die letzten Monate waren sowohl im Bereich der Stahl- als auch der Schrottpreise von uneinheitlichen Bewegungen gekennzeichnet. Zum Start des Jahres 2026 mehren sich die Hinweise auf eine Trendwende mit zunehmenden Aufwärtstendenzen. Vom Dezember zum Januar gab es in der Sparte der entscheidenden Stahlpreise mit der Sorte Quartoblech nur noch einen einzigen Wert mit einer negativen Entwicklung. Alle übrigen Stahlpreise konnten immerhin leicht zulegen. Weitaus offensichtlicher war zum Jahresende der Trend der Schrottpreise. Eben hier zeigte sich wegen des Zollstreits durchgehend ein Aufschwung.
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Enthalten in Rohstoffeinkauf aktuell
Leichtes Wirtschaftsplus: Dauerbrenner oder Eintagsfliege?
Erfreulich waren die Zahlen, die das Statistische Bundesamt für das vergangene Jahr im Januar veröffentlichen konnte. Um immerhin 0,2 % stieg das deutsche Bruttoinlandsprodukt trotz aller Probleme am Ende doch noch. Die Reaktionen auf die Bekanntgabe fielen erwartungsgemäß sehr unterschiedlich aus. In einem Punkt aber waren sich die meisten Experten einig: Dass die Wirtschaft nach 2 Jahren der Rezession endlich wieder wachsen konnte, schürt zunächst einmal die Hoffnung und bringt die Erkenntnis, dass sogar vor dem Hintergrund eines derart unkalkulierbaren Zollkriegs Wachstum möglich ist. Der besagte Handelsstreit ist gleichzeitig aber der meistgenannte Grund in Analysen, die weiteres Wachstum eher für unwahrscheinlich halten.
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Enthalten in Rohstoffeinkauf aktuell
Entwickelt sich 2026 zum Jahr der großen Wirtschaftskonflikte?
Die erneute Urteilsverschiebung des US-Supreme Courts zu den Strafzöllen der USA Mitte Januar hält sowohl die Vereinigten Staaten als auch die von den Zöllen betroffenen Länder weiterhin im Ungewissen. Gerade für die Administration Trump steht nach Einschätzungen von Experten viel auf dem Spiel. Die Entscheidung könnte massive Folgen für die Inflation und den US-Haushalt haben. Trotz der ohnehin hohen Unsicherheiten drohte der US-Präsident im Iran-Konflikt Partnern des Regimes mit hohen Zöllen. Betroffen wäre unter anderem China, das Waren im Milliardenwert mit Iran handelt und den Großteil des iranischen Öls abnimmt. Indirekt würde auch Deutschland die Sanktionen spüren.
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Rohstoffmangel bedroht die Produktion der europäischen Industrie
Vor dem im vorherigen Kapitel angesprochenen Preisdruck durch chinesische Exportkontrollen warnen selbstredend nicht nur Vertreter der US-Rüstungsindustrie. Die Sorgen in Europa und damit in Deutschland wachsen im gleichen Maße. Die deutsche Rüstungsbranche teilt das Schicksal der Sparte in den USA. Sie leidet unter hohen Ausgaben und bei vielen Rohstoffen unter fehlenden Angeboten aus dem Ausland. Die EU-Handelskammer bezeichnet die zunehmenden Produktionsstopps infolge chinesischer Exportkontrollen als Wachstumsrisiko. Bereits im September 2025 könnte China in der Union für bis zu 50 Fertigungsstopps gesorgt haben – und die Zahlen könnten bis Jahresende nochmals steigen.
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Enthalten in Rohstoffeinkauf aktuell
China demonstriert erneut seine Macht am Rohstoffmarkt
Chinas Exportpolitik wird nicht erst seit diesem Jahr ein immer größeres Problem für die Weltwirtschaft. Peking legt seinen Schwerpunkt seit Jahren auf die Versorgung der heimischen Industrie und erschwert dadurch zunehmend die Marktbedingungen für den internationalen Einkauf. Natürlich ist diese Entwicklung ebenfalls Ziel der US-Restriktionen. Parallel zu Verhandlungen mit den USA über ein neues Handelsabkommen spielte die Volksrepublik jetzt erneut seine Stärke als führender Versorger bei vielen wichtigen Rohstoffen aus. Ein Beispiel für die künstliche Verknappung der Ausfuhren: das Halbmetall Germanium. Ein schwerer Rückschlag für die US-Rüstungsindustrie.
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Enthalten in Rohstoffeinkauf aktuell
Kosten für Energie und andere Rohstoffe – das ewige Thema
Die Tatsache, dass sich die Stimmung der deutschen Wirtschaft laut Ifo-Geschäftsklima im August leicht aufgehellt hatte, ändert nichts an den übergeordneten Schwierigkeiten. Dies bestätigte auch die zurückhaltende Einschätzung des Ifo-Präsidenten: Clemens Fuest verwies auf die allgemein schwache Erholung und bestätigte damit die Analysen anderer Institute. Unternehmen hätten beispielsweise im Baugewerbe im 1. Halbjahr steigende Aufträge verbucht, was zum Teil infrastrukturellen Mehrausgaben zu verdanken war. Die vorherrschende Wirtschaftsflaute bleibt indes präsent und könnte sich durch den Kampf um die Dominanz auf dem Rohstoffmarkt bis zum Jahresende noch weiter zuspitzen.
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Edelmetalle legen weiter zu – Kupfer als neuer Überflieger
Ein kritischer Faktor für die globalen Rohstoffmärkte ist der US-Dollar. Die internationale Leitwährung geriet seit Amtsantritt Donald Trumps wiederholt ins Straucheln. Seit den ersten Ankündigungen von Strafzöllen nahm der Druck zu. Nutznießer des Trends war unter anderem der Euro. Wegen fehlender Neuaufträge und schwacher Aussichten für den Jahresverlauf mussten viele Unternehmen Chancen auf dem Markt ungenutzt verstreichen lassen. Krisenbedingt hat der Trend im Bereich der Edelmetalle Bestand, was nicht zuletzt dem Interesse vieler Anleger geschuldet ist. Industriewerte – im Speziellen Kupfer – geraten durch den sehr harten Zollkurs Trumps auch ins Visier von Spekulanten.
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Rohstoffe reagieren empfindlich auf neue Zollmeldungen
Die direkten wirtschaftlichen Auswirkungen des Zollstreits sind nur eine Seite der Medaille. In den USA war es Ende Mai unter anderem die Absenkung der Staatsbonität durch die 3 größten Rating-Agenturen, die die Angst vor einer weiteren Abwertung des US-Dollars befeuert. In Europa wuchsen die Sorgen vor erneuten Lieferengpässen auf dem Rohstoffmarkt. Wie so oft, braucht es hier den Blick nach China. Er zeigt, dass die Befürchtungen aus Branchen wie der Elektroindustrie durchaus berechtigt sind. Im Mittelpunkt stehen vorrangig die begehrten chinesischen Seltenen Erden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen freute sich in der kritischen Zollphase über das neue Abkommen mit Großbritannien.
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