Die letzten Monate waren sowohl im Bereich der Stahl- als auch der Schrottpreise von uneinheitlichen Bewegungen gekennzeichnet. Zum Start des Jahres 2026 mehren sich die Hinweise auf eine Trendwende mit zunehmenden Aufwärtstendenzen. Vom Dezember zum Januar gab es in der Sparte der entscheidenden Stahlpreise mit der Sorte Quartoblech nur noch einen einzigen Wert mit einer negativen Entwicklung. Alle übrigen Stahlpreise konnten immerhin leicht zulegen. Weitaus offensichtlicher war zum Jahresende der Trend der Schrottpreise. Eben hier zeigte sich wegen des Zollstreits durchgehend ein Aufschwung.
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Sage und schreibe 26 Jahre haben die Gespräche zum Mercosur-Abkommen zwischen der EU und dem gleichnamigen Staatenbund in Südamerika in Anspruch genommen. 2026 kamen die Verhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss. Über 700 Millionen Menschen sollen durch die transatlantische Freihandelszone in vielen Bereichen in den Genuss sinkender Preise kommen. Wie immer könnte es Gewinner und Verlierer geben. In Europas Landwirtschaft wird das Bündnis längst nicht von allen begrüßt. Vielen Branchen soll nach Aussagen der Verhandlungsführer beider Seiten aber eine bessere Positionierung auf dem Weltmarkt eröffnet werden. Als führender europäischer Wirtschaftsstandort könnte dies im Besonderen Deutschlands Wirtschaft auf die Sprünge helfen. Die großen Probleme können dadurch zumindest etwas kleiner werden.
Auch ohne hellseherische Fähigkeiten stand bereits zur Mitte des ersten Quartals fest, dass Zölle in der einen oder anderen Weise noch lange eine Rolle spielen. Schließlich sind diese gewissermaßen des US-Präsidenten „liebstes“ Instrument, um Druck auf den Rest der Welt auszuüben. Deshalb hatte das Weiße Haus frühzeitig die Prüfung alternativer juristischer Optionen angekündigt, um im Fall einer unerwünschten Supreme-Court-Entscheidung auf zollpolitische Maßnahmen zurückgreifen zu können. Auch verfolgte Donald Trump zum Jahresstart trotz bevorstehender Midterm-Wahlen und zunehmenden Missmuts in der Bevölkerung einen noch härteren Kurs als im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit.
Erfreulich waren die Zahlen, die das Statistische Bundesamt für das vergangene Jahr im Januar veröffentlichen konnte. Um immerhin 0,2 % stieg das deutsche Bruttoinlandsprodukt trotz aller Probleme am Ende doch noch. Die Reaktionen auf die Bekanntgabe fielen erwartungsgemäß sehr unterschiedlich aus. In einem Punkt aber waren sich die meisten Experten einig: Dass die Wirtschaft nach 2 Jahren der Rezession endlich wieder wachsen konnte, schürt zunächst einmal die Hoffnung und bringt die Erkenntnis, dass sogar vor dem Hintergrund eines derart unkalkulierbaren Zollkriegs Wachstum möglich ist. Der besagte Handelsstreit ist gleichzeitig aber der meistgenannte Grund in Analysen, die weiteres Wachstum eher für unwahrscheinlich halten.
Die erneute Urteilsverschiebung des US-Supreme Courts zu den Strafzöllen der USA Mitte Januar hält sowohl die Vereinigten Staaten als auch die von den Zöllen betroffenen Länder weiterhin im Ungewissen. Gerade für die Administration Trump steht nach Einschätzungen von Experten viel auf dem Spiel. Die Entscheidung könnte massive Folgen für die Inflation und den US-Haushalt haben. Trotz der ohnehin hohen Unsicherheiten drohte der US-Präsident im Iran-Konflikt Partnern des Regimes mit hohen Zöllen. Betroffen wäre unter anderem China, das Waren im Milliardenwert mit Iran handelt und den Großteil des iranischen Öls abnimmt. Indirekt würde auch Deutschland die Sanktionen spüren.
3 gute Nachrichten und 1 schlechte: Deutschlands BIP wächst wieder leicht, der World Economic Outlook sieht positive Tendenzen und das Mercosur-Abkommen ist unterzeichnet. Doch die Zahl der Unternehmensinsolvenzen steigt weiter – ein gemischtes Bild für die Wirtschaft.
Die aktuelle US-Außenpolitik führt – hauptsächlich durch die von den USA erhobenen Ansprüche auf Grönland – auch zu einer Bedrohung der EU-Staaten. Inzwischen zeigt sich Donald Trump wieder verhandlungsbereit. Wenn die USA Grönland einfach so annektieren würden, könnte dies andere Weltmächte dazu verleiten, dasselbe auch mit anderen Ländern zu versuchen und durchzuführen.
Das EU-Verpackungsrecht wandelt sich radikal, denn die „Packaging and Packaging Waste Regulation“ (PPWR) tritt bald in Kraft. Verschaffen Sie sich dringend einen Überblick, welche Compliance-Risiken diese Verordnung für Ihre Import- und Exportprozesse bringt, um Kostenexplosionen und Wettbewerbsnachteile zu vermeiden. Wir erklären Ihnen, wie Sie jetzt handeln
sollten, um die notwendige Beweispflicht zu erfüllen und eine stabile Datenbasis für Ihr Unternehmen zu schaffen.
Handeln Sie mit verbundenen Unternehmen, dann schaut die Zollstelle hier bezüglich der Zollwertberechnung genau hin. Denn das Risiko ist in diesen Fällen groß, dass die Preise zwischen verbundenen Unternehmen nicht immer mit dem Drittverhaltensgrundsatz übereinstimmen, also die Preise so gestaltet sind, wie sie auch ein Dritter zahlen müsste. Stellt dies die Zollstelle fest, können hohe Nachbelastungen auf Sie zukommen. Im umgekehrten Fall prüft auch das Finanzamt, ob die Preise handelsüblich gestaltet werden. Ich zeige Ihnen, was Sie beachten müssen und wie Sie vorsorgen, damit Sie bei keiner Prüfung ein Problem haben.
Die Verkaufspreise im deutschen Großhandel lagen im November 2025 um 1,5 % höher als im November 2024. Im Vergleich zum Oktober 2025 stiegen die Preise leicht um 0,3 %.
Die Verkaufspreise im deutschen Großhandel lagen im November 2025 um 1,5 % höher als im November 2024. Im Vergleich zum Oktober 2025 stiegen die Preise leicht um 0,3 %.
Die Rufe aus der deutschen Industrie nach einem reduzierten Industriestrompreis wurden in der Vergangenheit immer lauter. Ab 2026 soll nun ein staatlich gestützter Industriestrompreis besonders energie- und handelsintensive Unternehmen und besonders förderberechtigte Branchen entlasten – allerdings mit einem begrenzten Preiszuschuss. Dies jedoch nur für begrenzte Strommengen und unter klaren Auflagen. Außerdem weist die Regelung einige zentrale Schwächen auf. „Der Industriestrompreis ist ein erster wichtiger Schritt, aber keine endgültige Lösung“, beurteilte Christian Seyfert vom VIK in Berlin die Situation bei unserem Gespräch.